Eine Skulptur aus Glas und Metall in Form von zwei Bögen Info Icon Archiv der Pfarrei Zwiesel

Station 1: Eintreten

"Eintritt bedeutet Veränderung"

Den Weg suchen, der mehr Leben verheißt

Eintreten - hindurch schreiten - versuchen den Hl. Gunther zu erspüren.

Dazu möch­te die­ses Tor ein­la­den. Ein­tre­ten und sich auf­ma­chen, die Rei­se wagen, die schon Gun­ther einst ange­tre­ten hat.

Durch die klei­ner wer­den­den Bögen wird man gezwun­gen, sich zu bücken, nur so ist ein Hin­durch­kom­men mög­lich. Dies ver­deut­licht, dass Gun­thers Weg nicht immer leicht war und er sich den Umstän­den anpas­sen muss­te, um sei­ner Beru­fung zu folgen.

Außer­dem ergibt sich durch den star­ken Bogen der Glas­schei­ben und der leich­ten Krüm­mung der grob bear­bei­te­ten Holz­pfei­ler, das Gesamt­bild einer Spitz­ha­cke, dem Sym­bol des Heiligen.

Die neben­ein­an­der gesetz­ten Holz­stäm­me sol­len zum einen den Weg Gun­thers durch den dich­ten Wald sym­bo­li­sie­ren aber auch die damals begin­nen­de Urbar­ma­chung der Regi­on auf­zei­gen. Sie sind so bear­bei­tet, wie es in frü­hen Zei­ten üblich war.

Die Glas­bö­gen hin­ge­gen — der ver­wen­de­te Edel­stahl dient als rein kon­struk­ti­ves Ele­ment, wel­ches sich ganz der Wir­kung des Gla­ses unter­ord­net — ver­kör­pern das Lich­te im Wald, das Trans­pa­ren­te, Durchscheinende!

Das fein­sin­ni­ge, zer­brech­li­che Glas steht im Kon­trast zum grob struk­tu­rier­ten, stand­haf­ten Holz.

Das ver­wen­de­te Mate­ri­al ist typisch für die Gegend und soll dar­an erin­nern, dass die Tra­di­ti­on von Holz und Glas über Jahr­hun­der­te das baye­ri­sche-böh­mi­sche Grenz­ge­bir­ge welt­weit bekannt machten.

Chris­ti­na Kargl 

POINT (13.217796 48.988954)

Eine Skulptur aus Glas und Metall in Form von zwei Bögen

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