Verbände

Christlicher Frauen- und Mütterverein

Grün­dung: 23.April 1907 durch Pfar­rer Schadenfroh

Zum Zwe­cke der För­de­rung christ­li­chen Lebens in den Fami­li­en (§ 1 der Sat­zung). In die­ser Sat­zung ist außer­dem bestimmt, dass der jewei­li­ge Pfar­rer von Zwie­sel Vor­stand des Ver­eins sein soll.

Der Ver­ein hat z.Zt. ca. 300 Mit­glie­der, Vor­sit­zen­de ist seit 1997 Rena­te Ackermann.

Der Müt­ter­ver­ein ist ein gesel­li­ger Ver­ein, der sei­nen Mit­glie­dern Aus­flugs­fahr­ten, Tref­fen zum Kaf­fee, Faschings­fei­ern und Advents­fei­ern anbietet.

Katholischer Deutscher Frauenbund

Bis 2021 exis­tier­te in Zwie­sel auch ein Zweig­ver­ein des Katho­li­schen Deut­schen Frau­en­bun­des. Der Frau­en­bund war

  • ein katho­li­scher Frauenverband,
  • ein Bil­dungs­ver­band,
  • ein gesell­schafts­po­li­ti­scher Verband,
  • Teil eines bun­des­wei­ten Ver­ban­des mit ca. 200.000 Mit­glie­dern, allein in Bay­ern ca. 180.000 Mitglieder,
  • Teil der inter­na­tio­na­len Frauenbewegung.

Ziel war es, am Auf­bau einer Gesell­schaft und Kir­che mit­zu­wir­ken, in der Frau­en und Män­ner part­ner­schaft­lich zusam­men­le­ben und gemein­sam Ver­ant­wor­tung tra­gen für die Zukunft in einer fried­li­chen, gerech­ten und für alle lebens­wer­ten Welt.

Der Zweig­ver­ein Zwie­sel bestand zuletzt aus 105 Mit­glie­dern und war fest in die Stadt­pfar­rei Zwie­sel integriert.

Ein halb­jähr­lich erstell­tes Pro­gramm mit inter­es­san­ten Inhal­ten für Frau­en jeden Alters setz­te Schwer­punk­te in wie­der­keh­ren­den Ver­an­stal­tun­gen, wie

  • Erzähl-Cafe als Biografiearbeit
  • Reli­giö­se Betrach­tun­gen und lit­ur­gi­sche Feiern
  • Reli­giö­ses und regio­na­les Brauch­tum (Palm­bu­schen- und Bir­ken­kranz­l­bin­den, Gestal­tung von Osterkerzen)
  • Koope­ra­ti­on mit der ört­li­chen Kolpingfamilie
  • Gesel­li­ge Ver­an­stal­tun­gen, wie Rock­aro­as, Mai­bow­le, halb­jähr­li­che Geburtstagsfeiern
  • Wan­de­run­gen und Ausflüge

Die ehe­ma­li­gen Mit­glie­der des Frau­en­bun­des tref­fen sich regel­mä­ßig um die leben­di­ge Tra­di­ti­on — wenn auch ohne recht­li­che Form — fort­zu­füh­ren. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen im Pfarrbüro.

Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)

1890 als Katho­li­scher Arbei­ter­ver­ein“ gegründet.

Die KAB will Kir­che in der Welt der Arbeit sein und die Anlie­gen der Arbeit­neh­mer und Arbeit­neh­me­rin­nen in die Kir­che einbringen.

Die­sen spe­zi­fi­schen Auf­trag setzt die KAB auf ört­li­cher Ebe­ne zusam­men mit dem Kreis- und Diö­ze­san­ver­band um, als Bil­dungs­be­we­gung, als Sozia­le Bewe­gung und als Kirch­li­che Bewegung.

Bil­dungs­be­we­gung
Als Bil­dungs­be­we­gung lädt die KAB zu Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, Vor­trä­gen ver­schie­de­ner Art. ein. 

Sozia­le Bewe­gung
Als Sozia­le Bewe­gung hilft die KAB durch Bera­tun­gen im Arbeits,- Sozi­al- und Steu­er­recht. Sie ver­tritt ihre Mit­glie­der vor den Arbeits- und Sozi­al­ge­rich­ten und hilft bei der Erstel­lung der Ein­kom­men­steu­er­erklä­run­gen.
Die KAB ver­steht sich als Sprach­rohr der Arbeit­neh­mer und deren Fami­li­en im poli­ti­schen Raum und ver­tritt dort auch deren Interessen.

Kirch­li­che Bewe­gung
Als kirch­li­che Bewe­gung bie­tet die KAB eine Viel­falt an Mög­lich­kei­ten sich mit dem Glau­ben aus­ein­an­der­zu­set­zen, den Glau­ben zu ver­tie­fen und den Sinn des Lebens zu fin­den: Exer­zi­ti­en, Ein­kehr­ta­ge, Gemein­schaft, Gespräch, Besin­nungs­ta­ge und Familienwochenenden.